Atelier der Spinnenfrau
Begleitetes und freies Malen: Malerei - Objekte - Gespinste
Über meine Arbeit und mich
Ich bin 1960 in Leonberg geboren und habe mich schon immer mit Malerei beschäftigt.
Trotzdem absolvierte ich eine Banklehre.
Nachdem ich geheiratet hatte, bekamen wir zwei Söhne. Der jüngere kam schwerst mehrfachbehindert zur Welt, so war an eine Berufstätigkeit nicht zu denken.
Unsere Ehe wurde geschieden. Einige Zeit später bot das Fröbelseminar in Stuttgart eine Teilzeit-Ausbildung zur Erzieherin an. Diese Möglichkeit nahm ich gerne in Anspruch.
Im Jahr 2002 erkrankte mein jüngerer Sohn zusätzlich an Krebs. Es war eine sehr schwere, von vielen Ängsten geprägte Zeit. Wir, meine Söhne und ich, hatten über die Jahre eine gute, stabile Gemeinschaft aufgebaut und nun das! Wir konnten es nicht glauben.
Es gelang ihm, den Krebs zu besiegen und fast wieder sein normales Leben zu leben. Sein Körper war sehr geschwächt, so dass er im April 2004, eine Woche nach seinem 17. Geburtstag, starb.
Ich habe danach an verschiedenen Stellen gearbeitet, sehr gern auch mit behinderten Menschen aller Altersgruppen.
Bei der kunsttherapeutischen Arbeit kann ich meine Begeisterung für das Malen und Gestalten mit dem Wunsch kombinieren, anderen Menschen zu ihrer ureigenen Schaffenskraft zu verhelfen. So können sie ihr Selbstwertgefühl verstärken und die Lebensfreude kann sich nach Lust und Laune verbreiten!